Nordfriesisches Sommer-Institut: 6 Vorträge


Zum 21. Mal lädt das Bredstedter Nordfriisk Instituut zur Vortragsreihe “Nordfriesisches Sommer-Institut“ ein. In insgesamt sechs Vorträgen sollen unterschiedliche Einblicke in die vielgestaltige Kultur und Geschichte Nordfrieslands gewährt werden. Das Angebot wendet sich an alle Interessierten, Einheimische und Feriengäste gleichermaßen, und nicht nur an ein akademisches Fachpublikum.

Unter der Überschrift „Wie der Rundfunk nach Nordfriesland kam“ berichtet Werner Junge, Medienmann aus Eiderstedt und inzwischen Leiter des NDR-Studios Flensburg, zum Auftakt am Mittwoch, 22. Juni, über die Vorgeschichte seines Senders und über dessen Präsenz an der Westküste.

„Die erste deutsche Zahnärztin: eine Nordfriesin – von Sylt“, diese kaum bekannte Tatsache bildet den Titel für die Präsentation von insgesamt vier Lebensläufen von Menschen aus Nordfriesland, die überregional bemerkenswert erscheinen. Referentin ist am Mittwoch, 6. Juli, die Sylter Publizistin Silke v. Bremen.

Am Mittwoch, 20. Juli, begibt sich die Architektin Ellen Bauer aus Tetenbüll auf „Spurensuche“. Die engagierte Baupflegerin referiert „Erkenntnisse zur Architektur in Nordfriesland“. Der Abend wird mitgetragen von der Interessengemeinschaft Baupflege Nordfriesland & Dithmarschen.

Um Perspektiven der Regionalentwicklung im nördlichen Schleswig-Holstein geht es Prof. Dr. Wolfgang Riedel, Flensburg, in seinem Vortrag „Ländliche Räume in Nordfriesland – zwischen  allen Stühlen“ am Mittwoch, 3. August.

Nordfriesen leben seit Jahrhunderten von und mit dem Meer. Ein wichtiges Element der regionalen Geschichte bildet der Walfang. Am Mittwoch, 17. August, berichtet Maike Schmidt von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel darüber unter dem Titel „Dieser Fisch war ein böser Teufel“.

Zum Abschluss befasst sich Prof. Dr. Arno Bammé von der Universität Klagenfurt am Mittwoch, 31. August, in dem Vortrag „Unikum, Multitalent und Bürgerschreck“ mit dem Eiderstedter Künstler Hein Hoop (1927–1986).

Bei den einzelnen Veranstaltungen werden nordfriesische Themen anhand von Banner-Displays aus dem Projekt „Heimat Nordfriesland. Ein Kanon friesischer Kultur“ präsentiert.

Die Vorträge beginnen um 19.30 Uhr. Anstelle eines Eintrittsgeldes wird um eine Spende gebeten.